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Die Einleitung eines Strafverfahrens ist für den Betroffenen nie erfreulich. Wenn es gut läuft, kostet es Zeit, Geld und Nerven. Allerdings kann es auch den Verlust von Freiheit und wirtschaftlicher Existenz bedeuten. Ebenso ist eine steuer- oder datenschutzrechtliche Auseinandersetzung selten gewünscht.

So ist man stets gut beraten, möglichst früh einen Berater anzusprechen und ein Ermittlungsverfahren oder drohende Streitigkeiten durch vorausschauendes Planen und Handeln so weit wie möglich zu vermeiden.

Allerdings ist dies nicht immer möglich und strafrechtliche Ermittlungen werden eingeleitet, Aufsichtsbehörden eingeschaltet oder Gerichte bemüht.

Dann geht es nur noch um ein Ziel: das eingeleitete Verfahren mit einem für den Betroffenen optimalen Ergebnis schnellstmöglich abzuschließen.

Wir helfen Ihnen, dieses Ziel zu erreichen.

Kanzlei

Wir sind eine auf Strafverteidigung, die Beratung und Vertretung in Straf- & Wirtschaftsstrafsachen sowie das Datenschutzrecht spezialisierte und bundesweit tätige Fachanwaltskanzlei.

Unser Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf alle Gebiete der Strafverteidigung in allen Tatsacheninstanzen, in der Revision sowie in der Wiederaufnahme. Darüber hinaus begleiten wir regelmäßig Zeugen im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren oder in der Hauptverhandlung als Zeugenbeistand und bieten Hilfe bei Festnahme, Durchsuchung, Verhaftung und Untersuchungshaft.

Zudem beraten und unterstützen wir in datenschutzrechtlichen Fragestellungen und im Bereich der Informationssicherheit.

Rechtsanwalt Hemkens ist einer der wenigen Strafverteidiger in Deutschland, der sowohl Fachanwalt für Strafrecht als auch Fachanwalt für IT- Recht ist. Er verfügt über nachgewiesene besondere Kenntnisse und Erfahrung auf dem Gebiet des Strafrechts sowie dem IT- und Datenschutzrecht.

Insofern ist er für Privatpersonen und Unternehmen bundesweit als Strafverteidiger und Berater in in Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren und im Datenschutzrecht tätig. Infolge seiner Tätigkeit verfügt er nicht nur über ein weitverzweigtes länderübergreifendes Netzwerk, sondern auch über langjährige umfassende Erfahrung auf den Gebieten der Strafverteidigung und Risikoberatung.

Leistungen

Eine erfolgreiche Strafverteidigung erfordert fundiertes Wissen und Erfahrung im Strafprozess, eine hohe Konfliktfähigkeit des Verteidigers sowie die Fähigkeit zu effektivem Verhandeln im Umgang mit Justizbehörden und Gerichten. Hierzu sind eine richtige und sorgfältige Vorbereitung unumgänglich. Als Berater und Verteidiger muss man wissen, was das Verhandlungsziel darstellen soll und welche Alternativen im Falle der Nichteinigung denkbar sind. Hinzu kommen das Verständnis des rechtlichen und tatsächlichen Umfelds und die Erfahrung bei der Anwendung der sich ständig verändernden rechtlichen Vorschriften. Ebenso wichtig ist die zutreffende Beurteilung der Verfahrenssituation und die Beweismittelanalyse unter Berücksichtigung der jeweiligen Mandanteninteressen.

Ein Strafverfahren beginnt für den Beschuldigten in den meisten Fällen durch den Erhalt eines Anhörungsbogens, durch Festnahme oder Durchsuchung sowie durch die Zustellung eines Strafbefehls oder einer Anklageschrift.

Gerade im Strafrecht – und insbesondere nach einer Festnahme, während einer Durchsuchung oder auch bei der ersten Vernehmung durch die Ermittlungsbehörden – ist es wichtig, dass unbedingt von dem Recht zur Verweigerung einer Aussage, dem Schweigerecht, Gebrauch gemacht und zunächst ein Strafverteidiger hinzugezogen wird.

Ermittlungsverfahren

Das Hauptziel des Verteidigerhandelns kann nur sein, nach Möglichkeit eine Anklageerhebung und damit ein Gerichtsverfahren zu verhindern. Deswegen ist es wichtig, bereits im Ermittlungsverfahren die Interessen des Mandanten offensiv zu wahren. Unabhänging und gerade wegen der vorhandenen gesetzlicher Beschränkungen ist es für die Verteidigung notwendig auf die Ermittlungsbehörden Einfluss zu nehmen. Denn nur ein aktives Tätigwerden, eine offene und auch streitbare Kommunikation unter ständiger Berücksichtigung der Intreressen des Mandanten führen zu einer bestmöglichen Ausgangslage und einer erfolgreichen Verteidigung im Stadium des Ermittlungsverfahrens.

Die Befolgung des Grundsatzes des Schweigens und die Wahrnehmung des Aussageverweigerungsrechts kann nicht oft genug betont werden. Denn ein Tatnachweis kann in vielen Fällen mit den zur Verfügung stehenden  Beweismitteln nicht geführt werden. So kann es z.B. nicht ausgeschlossen werden, dass eine andere Person mit oder ohne Wissen des angeblichen Täters die vorgeworfenen Taten begangen hat. Von wesentlicher Bedeutung für die Verteidigung gegen die erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe ist die Kenntnis der Ermittlungsakte. Denn nur bei Kenntnis dessen, was Staatsanwaltschaft und Polizei wissen, kann vernünftig entschieden werden, wie das weitere Vorgehen aussieht. Erst wenn der Akteninhalt und der Stand der Ermittlungen bekannt ist, kann die richtige Vorgehensweise der Verteidigung gewählt werden.

Hauptverfahren

Sofern die Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht eingestellt oder den Erlass eines Strafbefehls beantragt hat, erhebt sie Anklage bei dem zuständigen Amts- oder Landgericht. Nach einer Anklageerhebung und der Zulassung der Anklage wird in der Hauptverhandlung vor Gericht über die Schuld des Angeklagten entschieden. Es wird deutlich, ob das Gericht der in der Anklage niedergelegten Auffassung der Staatsanwaltschaft folgt oder nicht.
Es ist die Aufgabe des Verteidigers ein Gegengewicht zur Staatsanwaltschaft zu bilden, der Fürsprecher seines Mandanten zu sein und dessen Rechte umfassend wahrzunehmen. Darüber muss die Verteidigung gegenüber dem Gericht eine Kontrollfunktion ausüben. Sie hat dafür zu sorgen, dass alle den Angeklagten entlastenden Aspekte umfassend berücksichtigt und die Verfahrensvorschriften beachtet werden. Das verantwortungsvolle und kompetente Auftreten des Strafverteidigers in der Hauptverhandlung ist auch für den Fall eines Rechtsmittels von großer Wichtigkeit. Das gilt insbesondere im Hinblick auf ein Revisionsverfahren. Denn es ist  zu berücksichtigen, dass Strafverfahren nicht ausschliesslich in der Hauptverhandlung gewonnen werden und erst eine drohende Revisionsrüge dem Verteidigerhandeln regelmäßig die erforderliche Autorität vor dem Instanzgericht verschafft.

Rechtsmittel

Nach einer Verurteilung im Strafverfahren oder dem Erhalt eines Strafbefehls besteht die Möglichkeit, dass der Verurteilte bzw. der Beschwerte die gefällte Entscheidung mit einem Rechtsmittel anfechten und von einem übergeordneten Gericht überprüfen lassen kann. So kann auch gegen einen Haftbefehl oder einen Durchsuchungsbeschluss ein Rechtsmittel wie etwa die Haftprüfung oder Beschwerde eingelegt werden.

Dies ist in vielen Fällen auch sinnvoll und erforderlich, denn  die Zahl der Angeklagten, die in der Bundesrepublik unschuldig oder falsch verurteilt werden, kann nur vermutet werden. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass Zivilgerichte nach einer Verurteilung im einem  Schadensersatzprozess in mehr als einem Drittel der Fälle zu einem anderen Urteil als das Gericht in Strafsachen kommen. 

Das Rechtsmittel der Berufung kann dann gegen Urteile des Amtsgerichts, also gegen Urteile des Strafrichters oder des (erweiterten) Schöffengerichts, eingelegt werden, wenn eine Geldstrafe in Höhe von mehr als 15 Tagessätzen verhängt bzw. (im Falle eines Freispruchs) beantragt worden ist. Gegen ein Urteil der Berufungskammer kann das Rechtsmittel der Revision eingelegt werden.

Gegen Urteile eines Landgerichts in Strafsachen ist nur das Rechtsmittel der Revision möglich. Mit der Revision ist das Urteil ausschließlich auf die fehlerhafte Rechtsanwendung zu überprüfen. Neue Tatsachen können im Revisionsverfahren nicht vorgebracht werden und auch nicht berücksichtigt werden.

Compliance

Sowohl im Strafrecht als auch im Datenschutzrecht sind die Grenzen zwischen richtigem und strafbewehrtem Handeln oft fließend und nicht für den straf- oder datenschutzrechtlichen Laien sofort erkennbar. Verstöße gegen Gesetze sowie rechtswidriges und nonkonformes Verhalten können zu weitreichende Auswirkungen in Form von Strafen, Schadenersatzforderungen oder Gewinnabschöpfungen einhergehend mit Imageschäden und Reputationsverlust führen.

Wir helfen bei der Vermeidung von Sanktionen infolge straf- und datenschutzrechtlicher Verstöße. Dies etwa in Form der Gestaltung und Prüfung der datenschutzrechtlichen Unternehmensorganisation und der Beratung hinsichtlich geeigneter Maßnahmen und organisatorische Vorkehrungen zur Überwachung und Sicherstellung der Einhaltung der anzuwendenden Regeln.

Im Falle eines Konfliktes übernehmen wir die Kommunikation und Verhandlung mit Anspruchstellern, Ermittlern und Aufsichtsbehörden, prüfen behauptete straf- und datenschutzrechtlichen Verstöße und vertreten beim Vorgehen gegen festgesetzte Sanktionen und Bußgelder.

Tätigkeitsbereiche

Als Strafverteidiger begleitet Rechtsanwalt Hemkens seine Mandanten während des gesamten Strafverfahrens, also im Ermittlungsverfahren, bei Untersuchungshaft und in der Hauptverhandlung, in der Berufungs- und Revisionsinstanz. Dabei profitieren seine Mandanten von der langjährigen Erfahrung als Berater und Verteidiger im In- und Ausland. Neben der Beratung und Verteidigung im allgemeinen Strafrecht und zählen das Wirtschafts- & Steuerstrafrecht zu den Schwerpunkten der Kanzlei. Zudem besteht eine besondere Spezialisierung und Expertise bei Sachverhalten mit Bezug zum Datenschutz sowie den Informationstechnologien.

Strafrecht

Allgemeines Strafrecht
(z.B. Beleidigung, Brandstiftung, Nötigung, Urkundenfälschung, Falschbeurkundung, üble Nachrede, Verstöße gegen das WaffenG)

Betäubungsmittelstrafsachen
(z.B. Anbau, Besitz und Einfuhr von Betäubungsmitteln; Handeltreiben mit BtM, bandenmäßiges/ gewerbsmäßiges Handeln mit Betäubungsmitteln)

Eigentumsdelikte
(z.B. Diebstahl, räuberischer Diebstahl, Einbruch, Raub, Erpressung)

Jugendstrafsachen
(Verteidigung in Strafverfahren gegen Jugendliche und Heranwachsende)

Kapitalstrafrecht
(z.B. Totschlag, Mord, Raub mit Todesfolge)

Körperverletzungsdelikte
(z.B. Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, schwere Körperverletzung)

Sexualstrafrecht
(z.B. Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch)

Verkehrsstrafrecht
(z.B. Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis)

Wirtschaftsstrafrecht

Arbeitsstrafrecht
(z.B. Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt, Schwarzarbeit, verbotene Arbeitnehmerüberlassung oder Unterschreitung des Mindestlohns)

Arztstrafrecht/ Medizinstrafrecht
(z.B. Abrechnungsbetrug, fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung, „Kunstfehler“)

Insolvenzstrafrecht
(z.B. Insolvenzverschleppung, Bankrott, Verstößen gegen die Insolvenzordnung)

Korruptionsdelikte
(z.B. Bestechung, Vorteilsannahme, Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr bzw. im Amt)

Steuerstrafrecht
(z.B. Steuerhinterziehung, Steuerverkürzung, Selbtsanzeige, Bannbruch, Steuerhehlerei)

Vermögensabschöpfung
(Einziehung von Vermögenswerten)

Vermögensdelikte
(z.B. Betrug, Untreue, Unterschlagung, Bankrott)

Wettbewerbsstrafrecht
(z.B. Verletzung von Geschäftsgeheimnissen, Verstöße gegen das UWG sowie strafbare Marken- und Urheberechtsverletzungen)

IT-/ Daten- und Medienstrafrecht

Computer- und Internetstrafrecht
(z.B Ausspähen von Daten, Abfangen von Daten, Datenhehlerei, Datenveränderung, Computersabotage, Verwertung fremder Geheimnisse, Computerbetrug, Fälschung beweiserheblicher Daten)

Sanktionen nach DSVGO/
Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach BDSG
(z.B. Unbefugte Übermittlung personenbezogener Daten, Erschleichen von Daten, Unrichtiges Behandeln von Auskunftsverlangen, Fehlende Information von Berechtigten)

Datenschutzrecht
(z.B. Erstellung von Datenschutzkonzepten für Unternehmen, rechtliche Stellungnahmen, Vertretung gegenüber Aufsichtsbehörden und Betroffenen, Auftragsverarbeitung , internationaler Datentransfer, Beschäftigtendatenschutz)

Medien- und Urheberstrafrecht
(z.B. Ehrdelikte wie Beleidigung, Verleumdung, Verstöße gegen das Kunsturhebergesetz oder das Urhebergesetz sowie die Landesmediengesetzen, Beratung zu den Themenbereichen Hinweisgeber/ Whistleblowing, Quellenschutz und das Beschlagnahmeverbot.

Kontakt

Niemand wünscht sich ein gegen sich gerichtetes Strafverfahren oder eine datenschutzrechtliche Streitigkeit. Wir Ihnen auch nicht. In dem Fall, dass Sie doch vor einem entsprechenden Problem stehen, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Häufig lassen sich strafrechtliche Fragestellungen nicht planen und stellen sich unerwartet. Deshalb stehen wir Ihnen auch kurzfristig und ausserhalb der normalen Arbeitszeiten zur Verfügung.

Rechtsanwalt Wolfram Hemkens
Fachanwalt für Strafrecht | Fachanwalt für Informationstechnologierecht
Dionysiusstr. 50
47798 Krefeld

Telefon 02151. 975 650 0
Telefax 02151. 975 650 99

info(at)hemkens.de

Notrufnummer 0170. 5702446

Die Kanzlei befindet sich auf der Dionysiusstraße in der Nähe des Stadtgartens in Krefeld Mitte.

Karte Anfahrt

Für den Fall, dass Sie mit dem Auto kommen, sind ausreichende Parkmöglichkeiten unmittelbar vor der Kanzlei vorhanden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie die Kanzlei mit der Straßenbahnlinie 41 (Haltestelle Stadtgarten) erreichen.