Verkehrsstrafrecht

Zum Tätigkeitsfeld im Bereich der Verkehrsdelikte sind insbesondere Vorwürfe der Trunkenheit im Straßenverkehr im Zusammenhang mit Alkohol oder BtM, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, die Gefährdung des Straßenverkehrs oder das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (“Unfallflucht” bzw. “Fahrerflucht”) zu zählen.

Angesichts der möglichen Folgen einer Verkehrsstraftat für den Beschuldigten wie etwa ein Führerscheinentzug, eine Sperre für die Wiedererteilung, ein Fahrverbot sowie die Eintragung in das Verkehrszentralregister (“Punkte in Flensburg”), die insbesondere für Berufskraftfahrer schwerwiegend sind, ist in solchen Verfahren die Hinzuziehung eines Verteidigers sehr wichtig. Denn bei einer Verurteilung wegen eines Verkehrsdeliktes drohen neben einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe auch ein Fahrverbot, die Entziehung der Fahrerlaubnis und die Einziehung des Führerscheins. Darüber hinaus kann – in aller Regel bei Verstössen im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen am Steuer auch die Anordnung einer MPU (Medizinisch-psychologische Untersuchung) erfolgen.

Schon im Ermittlungsverfahren sind daher die Vorbereitung der geeigneten Verteidigungsstrategie, die sorgfältige Auswertung der Beweise und die Prüfung der Frage einer Stellungnahme zu den erhobenen Tatvorwürfen häufig von entscheidender Bedeutung. Gleiches gilt für die Hauptverhandlung.

Für eine optimale Verteidigung im Zusammenhang mit Verkehrsdelikten sind die richtige Beweisführung sowie die Bewertung von Zeugenaussagen und Gutachten von großer Wichtigkeit für den Ausgang des Verfahrens. So sind besondere Kenntnisse zu polizeilichen Messverfahren oder Fragen der Unfallrekonstruktion erforderlich. Diese Besonderheiten bei der Verteidigung bei Verkehrsverstößen erfordern Fachkenntnisse und Erfahrung, welche in einer Vielzahl von einschlägigen Strafverfahren erworben wurden.

Zum Tätigkeitsfeld im Bereich der Ordnungswidrigkeitenverfahren zählen insbesondere die Verteidigung gegen einen Bußgeldbescheid und die Verhängung von Bußgeld bei einem Rotlichtverstoß, einem Geschwindigkeitsverstoß bzw. der Geschwindigkeitsüberschreitung, bei Abstandsmessungen sowie dem Vorwurf des Führens eines Kraftfahrzeugs/ KFZ unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen (zB. wegen Cannabis bzw. THC, Speed bzw. Amphetamin, Kokain)und die Verhängung eines Fahrverbotes und der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis.

 

Schwerpunkte der Beratung und Verteidigung in Verkehrsstrafsachen sind:

• Die Beschlagnahme des Führerscheins durch die Polizei
• Die (vorläufige) Entziehung der Fahrerlaubnis im Strafverfahren
• Bei der Verhängung eines Fahrverbots
• Fragen der Entziehung der Fahrerlaubnis durch die Führerscheinstelle
• Fragen der Wiedererteilung des Führerscheins
• Die Anordnung der MPU (Medizinisch-psychologische Untersuchung)
• Maßnahmen der Strassenverkehrsbehörde infolge von Punkten im Fahreignungsregister

 

Zu den Vorwürfen, mit denen sich Verteidigung im Bereich des Verkehrsstrafrechts befasst, gehören insbesondere:

• unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 142 StGB
• Die gefährlichen Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr, § 315 StGB
• Gefährdung des Bahn-, Schiffs- und Luftverkehrs, § 315 a StGB
• Gefährlichen Eingriffe in den Straßenverkehr, § 315 b StGB
• Gefährdung des Straßenverkehrs, § 315 c StGB
• Trunkenheit im Verkehr, § 316 StGB
• Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, § 316 StGB
• Fahren ohne Fahrerlaubnis, § 21 StVG