Rechtsanwalt Wolfram Hemkens ist seit vielen Jahren mit dem Insolvenzstrafrecht befasst. Er berät und verteidigt Geschäftsführer und Vorstände. Angesichts der steigenden Zahlen an Insolvenzen gewinnen Strafverfahren mit Bezug zur Insolvenz eines Unternehmens immer mehr an Bedeutung und stellen einen wesentlichen Bereich des Wirtschaftsstrafrechts dar. Als mögliche Folgen für den Beschuldigten stehen dabei sowohl strafrechtliche Sanktionen als auch die zivilrechtliche Haftung oder eine Untersagung der Geschäftsführungs- und Vorstandstätigkeit im Raum.

Hierbei ist insbesondere von Bedeutung, wann eine Unternehmenskrise in Form von Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist und ob die Verantwortlichen hätten entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit ergreifen müssen. In der Unternehmenskrise berät Rechtsanwalt Hemkens Unternehmen und deren Organe über ihre Handlungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der bestehenden strafrechtlichen Grenzen.

Vor diesem Hintergrund richtet sich das Hauptaugenmerk der Verteidigung im Bereich der Insolvenzstraftaten nicht nur auf die Abwehr der erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe sondern auch auf die Reduzierung der zivilrechtlichen Haftung der Geschäftsführer und die Ermöglichung eines künftigen Handelns als Geschäftsführer oder Vorstand eines Unternehmens.

In diesem Bereich wird das spezifische strafrechtliche Fachwissen im Insolvenzstrafrecht und im Insolvenz-, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie über die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse geboten.

Gegenstand der Verteidigung im Bereich Insolvenzstrafrecht sind häufig Deliktsvorwürfe wie

  • Bankrott, §§ 283, 283a StGB,
  • Insolvenzverschleppung, § 15a InsO,
  • Verletzung der Buchführungspflicht, § 283b StGB,
  • Gläubigerbegünstigung, § 283c StGB sowie
  • Schuldnerbegünstigung, § 283d StGB.

Zu den Vorwürfen, die oftmals von den Ermittlungsbehörden im Rahmen von Insolvenzverfahren erhoben werden zählen darüber hinaus Betrugsdelikte nach § 263 StGB oder auch das Vorenthalten von Arbeitsentgelt durch Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen der Arbeitnehmer nach § 266a StGB.