Als einer von wenigen Fachanwälten für Strafrecht ist Rechtsanwalt Hemkens auch Fachanwalt für Informationstechnologierecht („IT-Recht“). Dementsprechend besteht ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Strafverteidiger in den Bereichen Computerstrafrecht, Medienstrafrecht und Internetstrafrecht.

Er verteidigt in einer Vielzahl von Verfahren auf diesem speziellen Gebiet des Strafrechts und verfügt über eine besondere Expertise im Umgang mit Computer- Forensik, Kriminaltechnik und Sachverständigen im Bereich der Informationstechnik. Infolge der Fachanwaltschaften besitzt Rechtsanwalt Hemkens besondere nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich “Besonderheiten des Strafrechts im Bereich der Informationstechnologien”.

Die von ihm beratenen und verteidigten Mandanten sehen sich mit Vorwürfen von Straftaten aus den Bereichen der Computer- und Internetkriminalität konfrontiert. Hierunter fallen neben den „klassischen“ Delikten – so etwa das Eindringen in fremde IT- Systeme, das Ausspähen oder Abfangen von Daten, die Offenbarung und Verwertung fremder Geheimnisse, Computerbetrug oder auch die Fälschung beweiserheblicher Daten oder Aufzeichnungen, Datenveränderung und Computersabotage – auch Taten im Zusammenhang mit dem sog. Darknet – etwa wegen des Handelns mit bzw. des Bestellens von Drogen, Medikamenten oder anderen verbotenen Waren über Anonymisierungsnetzwerke.

Vorwürfe aus dem Bereich des Strafrechts in der Informations- und Kommunikationstechnik („IuK- Strafrecht“) umfassen die Straftaten, die sich gegen das Internet und weitere Datennetze, informationstechnische Systeme und Daten richten. Darüber hinaus sind hierzu auch solche Vergehen und Verbrechen zu zählen, die mittels informationstechnischer Systeme begangen werden.

Der Gesetzgeber hat für Straftaten, welche mittels Computern oder über das Internet begangen werden („cybercrime“), keine besondere Systematik vorgenommen. Gleichzeitig sind die einzelnen Strafnormen sehr abstrakt gefasst und beschreiben die jeweils strafbaren Handlungen nur in allgemein. Deswegen ist es für eine erfolgreiche Verteidigung auf dem Gebiet der Computerkriminalität unbedingt eine präzise Arbeit am Sachverhalt und eine genaue Auseinandersetzung mit den einzelnen technischen Abläufen notwendig.

Grundlegende Voraussetzungen für die Entwicklung einer Verteidigungsstrategie gegen Vorwürfe aus diesem besonderen Bereich des Strafrechts sind das Verständnis der technischen Möglichkeiten und die Erfahrung bei der Anwendung der sich ständig verändernden rechtlichen Vorschriften und des technischen Umfelds. Ebenso wichtig ist die zutreffende Beurteilung der Verfahrenssituation und die Beweismittelanalyse unter Berücksichtigung ihrer technologischer Eigenarten sowie auch insbesondere der richtige Umgang mit den Strafverfolgungsbehörden.

Sofern es die Verteidigung erforderlich macht, arbeite die Kanzlei eng mit spezialisierten IT-Forensikern, gerichtlich vereidigten IT-Sachverständigen und IT-Security-Beratern zusammen.

Die Beratung und Verteidigung befasst sich insbesondere mit Vorwürfen der Verwirklichung nachfolgender Delikte:

  • Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten, § 202c StGB
  • Vorbereiten der Datenveränderung, §§ 303a III, 202c StGB
  • Vorbereiten der Computersabotage, §§ 303b V, 202c StGB
  • Ausspähen von Daten, § 202a StGB
  • Abfangen von Daten, § 202b StGB
  • Datenhehlerei, § 202d StGB
  • Datenveränderung, § 303a StGB
  • Computersabotage, § 303b StGB
  • Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, § 201 StGB
  • Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen, § 201a StGB
  • Verwertung fremder Geheimnisse, § 204 StGB
  • Computerbetrug, § 263a StGB
  • Fälschung beweiserheblicher Daten, § 269 StGB
  • Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung, § 270 StGB
  • Abhören von Nachrichten/ Missbrauch von Sende- oder sonstigen Telekommunikationsanlagen/ Funkschutz, § 148 TKG

In diesem Zusammenhang ist die sehr instruktive und umfassende Darstellung auf den Internetseiten cyberfahnder.de zu empfehlen.